JUMBO: 1 Geschäftsmodell - 1'700 Produktkategorien

Ein Fall für das E-Commerce-System Spryker

 

Lässt sich das eigene, einzigartige Geschäftsmodell mit einem Standard-Shopsystem mit vielen Standard-Funktionen abbilden? Diese Frage stellte sich vor dem Projektstart auch dem Schweizer Baumarkt Jumbo. Zwei Jahre später, im Februar 2018, verkauft Jumbo die ersten Artikel online über den eigenen Webshop. Dieser basiert auf dem E-Commerce-System Spryker. Jumbo hat bereits in einer frühen Phase des Projektes ein Auge auf das aufstrebende System von Spryker geworfen. In einer Zeit in der mehr und mehr Konsens besteht, dass Differenzierung in der eigenen digitalen Technologiekompetenz liegt, ist der Entscheid von Jumbo einfach nachvollziehbar.

 

Jean-Luc Geering, Partner bei UFirst, erklärt: "Es ist ein Trugschluss zu denken, dass sich mit etwas Konfiguration eines Standard-Webshop-Systems ein komplexes Geschäftsmodell wie jenes von Jumbo abbilden lässt." Veranschaulichen lässt sich das an der Berechnung der Lieferzeiten: Insgesamt 38 unterschiedliche Lieferszenarien kennt der Baumarkt. Entsprechend setzt UFirst in der Konzeption und Umsetzung auf ein für Jumbo massgeschneidertes Liefer- und Logistikmodell.

 

Wie für das erwähnte Beispiel hat UFirst im Rahmen des Projektes für jede Konzeptidee und basierend auf dem Geschäftsmodell von Jumbo entschieden, wie die Umsetzung erfolgt. Einmal wird auf eine effiziente Standard-Umsetzung mittels einem der bereits verfügbaren 32 Spryker-Bundles gesetzt. Ein andermal setzt das Team auf eine individuelle Entwicklung, um differenziert am Markt auftreten zu können.

 

Bis heute ist eine leistungsfähige E-Commerce-Plattform entstanden, die vom UFirst Konzeptions- und Entwicklerteam in zweiwöchigen Releases konstant optimiert und den Marktgegebenheiten angepasst wird.

 

www.jumbo.ch