04.09.2019

Big Brother is (not) watching you

An der diesjährigen DPulse Zürich vom 21.08.2019, war Patrick Petzold, CEO von UFirst Group, live auf der Bühne mit Christian Kunz, CEO BitsaboutMe. Kunz setzt sich mit BitsaboutMe für das Recht auf Privatsphäre ein: Persönliche Daten sollen im Eigentum der Nutzer bleiben und nicht kostenlos und kontrollfrei in die Hände der Konzerne geraten. Die Thematik ist bereits seit geraumer Zeit in den Köpfen der User und Medien präsent. Doch im Zeitalter von Google sollten Sie sich regelmässig mit der Thematik auseinanderzusetzen. Das sind unsere Tipps um den grossen Bruder nicht mehr zuschauen zu lassen.

 

5 Tipps, wie Sie Ihre Daten schützen


1. Sichern Sie sich mit zweifacher Authentifizierung ab
Unterschiedliche Tools ermöglichen, gerade bei wichtigen Transaktionen wie bei der Bezahlung im Onlineshop, eine zweifache Authentifizierung. Nebst dem eigenen Konto (mit Passwort) wird vor der Überweisung einer Zahlung eine zweite Bestätigung gefordert wie beispielsweise durch einen SMS-Code. Diese Schutzmassnahme dient gerade dann, wenn Hacker Unternehmen angreifen und an ihre Daten gelangen.


2. Schieben Sie Ihrem Browser den Riegel vor
Schützen Sie Ihre Privatsphäre während Sie surfen - es lohnt sich! Denn bestimmte Tracker sammeln mittels Cookies Daten über das Surfverhalten der Nutzer. Schieben Sie Chrome den Riegel vor indem Sie bei den erweiterten Einstellungen unter "Sicherheit und Datenschutz" die Option "Do Not Track"-Anforderung aktivieren.


3. Surfen Sie privat
Sie können aber auch nach dem Start von Chrom ein neues "Inkognito Fenster" öffnen. So surfen Sie privat. Für andere Personen, die dasselbe Gerät nutzen, sind alle Aktivitäten nicht sichtbar. Downloads und Lesezeichen werden jedoch gespeichert. Es gibt unterschiedliche Levels vom "privaten" Surfens. Überprüfen Sie Ihre Einstellungen. Bei Chrome werden standardmässig folgende Daten nicht gespeichert: BrowserverlaufCookies & WebsitedatenIn Formulare eingegeben Daten.


4. Suchen Sie anonym
Google ist zweifellos der Star unter den Suchmaschinen, doch es geht auch anonymer. Alternative Suchmaschinen bieten Suchanfragen ohne dabei Ihre ID noch Cookies zu verwenden. Testen Sie doch mal DuckDuckGo.com!


5. Wachen Sie über Ihre Apps
Einige Apps und Dienste fragen beim Installieren nach bestimmten Berechtigungen. In vielen Fällen werden diese für die Nutzung des Services gar nicht direkt benötigt. Beispiele sind Push-Benachrichtigungen, Zugriff auf Kontaktdaten oder Ortungsdienste.