Acht Tipps, um Ihre «Brand Awareness» zu steigern

Die «Brand Awareness» gehört zum ersten und wichtigsten Teil der «Customer Journey». Acht Tipps wie Sie «Brand Awareness» erreichen, finden Sie hier auf dem Blog der UFirst Group.

1. Lernen Sie Ihre Kunden kennen

Wussten Sie, dass rund 60 Prozent der Kunden zuerst online recherchieren, bevor Sie im Laden kaufen, wie eine Studie des Marktforschers Nielsen¹ zeigt? Oder dass die Zahl der digitalen Touchpoints, mit denen Kunden mit Unternehmen in Kontakt kommen, jährlich um 20 Prozent steigen² und Sie damit den entscheidenden Wettbewerbsvorteil bieten können, wie Kunden mit dem Produkt oder dem Service Ihres Unternehmens in Kontakt kommen? Befassen Sie sich also mit den neusten Technologien - vor allem mit denjenigen, die auch Ihre Kunden benutzen und setzen Sie sie für Ihr Unternehmen um.

2. Guter Service

Wussten Sie, dass die einflussreichste Werbe-Quelle, die Ihr Unternehmen besitzen kann, immer noch die gute alte Mund-zu-Mund-Propaganda ist? Sie ist unvoreingenommen, authentisch und besitzt laut Nielsen bei 84 Prozent der Konsumenten eine hohe Glaubwürdigkeit. Tun Sie also alles dafür, dass bestehende Kunden Ihr Unternehmen in einem guten Licht wahrnehmen und passen Sie dementsprechend Ihre Service- bzw. Kundendienst-Kanäle an. Die Weiterempfehlungen werden es Ihnen danken.

3. Seien Sie aktiv auf Social Media

Sie mögen kein Social Media? Für «Brand Awareness», welche zunehmend digital dominiert ist, werden Sie aber nicht drum herum kommen. Es lohnt sich also, sich auf sozialen Kanälen zu engagieren - so vielen wie möglich. Damit schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Das Unternehmen, welches über soziale Kanäle weiterempfohlen wird, profitiert einerseits von der hohen Glaubwürdigkeit, der über die sozialen Medien empfohlenen Inhalte - Personen auf sozialen Medien bestimmen selber, wem sie folgen, und kreieren ihre Community selbst, dadurch erhöht sich das Vertrauen der Inhalte, die geteilt werden, massiv. Zweitens erhöhen Sie durch das Engagement auf sozialen Medien auch Ihre Suchmaschinen-Resultate: Da die Inhalte auf sozialen Medien eine hohe Glaubwürdigkeit besitzen, erhalten sie auch von den Suchmaschinen eine höhere Gewichtung. Und dabei sind wir schon beim nächsten Punkt:

4. Optimieren Sie Ihr Suchmaschinen-Ranking

44 Prozent der Online-Shopper beginnen mit einer organischen Suche auf einer beliebten Suchmaschine wie beispielsweise Google³. Und wussten Sie, dass der erste Platz auf der ersten Seite rund 33 Prozent Klicks erhält⁴? Leider sind es schon auf dem zehnten. Platz nur noch 2,4 Prozent. Es lohnt sich also, das eigene Ranking mittels Social Media und/oder Erwähnungen auf anderen Blogs oder News-Seiten zu erhöhen.

5. Bezahlte Werbung

Wer schnell eine Veränderung bewirken möchte, dem empfehlen wir, bezahlte Online-Werbung zu schalten. Hierbei unterscheidet man zwischen Google AdWords, die auf Suchanfragen bei Google eingestellt werden, und Display-Ads, die auf einer beliebigen Seite eingestellt werden können. Die Google AdWords sind sehr beliebt, da sie viele Klicks erhalten. Die Display-Ads erhalten zwar mehr Visibilität, da sie zielgruppengenau gesteuert werden können (Targeting), sind aber 42 Prozent weniger vertrauensvoll und erhalten dementsprechend weniger Klicks, wie die Studie von Nielsen weiter mitteilt¹.

6. Optimieren Sie Ihre Webseite

Tun Sie alles dafür, dass die Inhalte auf Ihrer Seite leicht zu finden sind und geteilt werden können. Das heisst, dass Sie am besten Social-Sharing-Buttons auf Ihren Seiten installieren, um es für Besucher Ihrer Webseite leichter zu machen, interessante Inhalte zu teilen. Vergessen Sie auch nicht, spezifische Schlüsselwörter, mit denen Ihr Unternehmen assoziiert werden soll und die von potentiellen Kunden als Suchbegriffe in Suchmaschinen eingegeben werden, auf Ihrer Webseite zwecks Search Engine Optimization (SEO) zu platzieren.

7. Kreieren Sie eine starke Brand Identity

Womit sticht Ihre Marke heraus? Mit Ihrem Logo, dem Slogan, den Farben oder der Unternehmenskultur? Kreieren Sie eine klare, einheitliche Brand Message, die einen hohen Wiedererkennungseffekt besitzt. Unserer Meinung ist alles sinnvoll, was eine gewisse Emotionalität besitzt: sei es humorvoll, spannend oder überraschend. Auf den Effekt, den es beim Zuschauer auslöst, kommt es an. Und dieser ist umso grösser, je emotionaler die Message.

8. Inhalte (Content)

Keine Marke überlebt längerfristig, wenn sie keine Inhalte generiert. Der Kunde möchte nicht mehr nur das Produkt kaufen oder die Dienstleistung einer Marke in Anspruch nehmen. Nein, er möchte möglichst alles aus einer Hand erhalten. Das heisst auch Inhalte, die mit dem Produkt oder der Dienstleistung verbunden sind. Für einen Schuh-Hersteller bedeutet dies möglicherweise Inhalte über neueste Schuh-Technologien, über gesundheitsfördernde Eigenschaften bestimmter Schuhe oder sogar Kalender zu den wichtigsten Laufwettbewerben aus der Umgebung anzubieten. Wer den Kunden in all seinen Belangen, die ihn rund um die Marke beschäftigen, abholen kann, kreiert eine langfristige und nachhaltige Kundenbindung und stellt die Weichen für langfristigen Erfolg.

Wir sind Spezialisten für Businesslösungen in den Bereichen E-Commerce, Content Management und Custom & Mobile-Applications wie dem Chartmaker. Unsere Kunden beraten wir ganzheitlich: Von Fragen zur Customer Journey über die Optimierung ihres Supply-Chain-Managements bis hin zur Real-Time-Pricing-Thematik. Alle Partner und Mitarbeiter der UFirst Group besitzen langjährige Erfahrung in diesen Bereichen. Fragen Sie uns!

Quellenangaben:

¹ Under the Influence: Consumer Trust in Advertising, Nielsen, 17.09.2013
² Brand success in an era of Digital Darwinism, McKinsey & Company, 2.2015
³ Interconnected World: Shopping and Finance, 2012, Hubspot
Search Engine Watch, Jessica Lee, 20.06.2013