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Strategie

Die Differenzierung einer Marke von allen anderen ist nach wie vor entscheidend für ihren Erfolg. Unternehmen verstehen heute mehr denn je, dass es wichtig ist, auf Alleinstellungsmerkmale zu fokussieren. Die E-Commerce-Plattform eines Unternehmens dient als zentraler Kontaktpunkt zum Kunden, um diese Merkmale sichtbar zu machen. Doch lässt sich das eigene Geschäftsmodell anhand eines Standard-Shopsystems mit einer Reihe von Standardfunktionen abbilden? Bei 1700 Produktkategorien, mehreren 10’000 Artikeln und 40 Filialen stellte sich diese Frage dem Schweizer Baumarkt Jumbo beim Projektstart unweigerlich.

1600

Produktkategorien

Das Geschäftsmodell von Jumbo sprengt die Möglichkeiten von Standardfunktionen eines Shopsystems.

Jean-Luc Geering

Partner UFirst
Kompetenz

Technologiekompetenz gewinnt an Bedeutung

Zwei Jahre nach Projektstart, im Februar 2018, verkaufte Jumbo die ersten Artikel online über den eigenen Webshop, der auf dem E-Commerce-OS von Spryker basiert. Jumbo hatte bereits in einer frühen Phase des Projekts ein Auge auf das aufstrebende, modulare OS geworfen. Patrick Petzold, CEO von UFirst, ist der Überzeugung, dass für die Differenzierung einer Marke deren eigene Technologiekompetenz immer wichtiger wird. So ist der Entscheid von Jumbo, auf Spryker zu setzen, leicht nachvollziehbar, denn Spryker schafft die Voraussetzungen, das eigene, individuelle Geschäftsmodell nicht in einen Standard zwängen zu müssen.

Differenzierung

Spryker ermöglicht Markendifferenzierung

Jean-Luc Geering, Partner bei UFirst, erklärt: «Es ist ein Trugschluss, zu denken, dass sich mit etwas Konfigurationsaufwand für ein standardisiertes Webshopsystem ein komplexes Geschäftsmodell wie jenes von Jumbo abbilden lässt.» Veranschaulichen lässt sich das an Jumbos Logistik: Insgesamt 38 unterschiedliche Lieferszenarien kennt der Baumarkt. Drei Logistikpartner kurven für Jumbo durch die ganze Schweiz. Entsprechend setzte UFirst in der Konzeption und Umsetzung auf ein für Jumbo massgeschneidertes Liefer- und Logistikmodell.

32

Spryker-Bundles

Standards nutzen, wo möglich. Individuell entwickeln, wo nötig.

Spryker-Philosophie

Auf Verkaufszyklus ausgelegte User Experience

Im Projekt wurde abhängig von der jeweiligen Konzeptidee und vom Geschäftsmodell entschieden, wie die Umsetzung erfolgen soll. Entweder setzte das Team auf Effizienz und Standards mit einem der bereits verfügbaren 32 Spryker-Bundles oder auf Differenzierung durch eine individuelle Entwicklung, was den Marktauftritt schärft. So gelang es Jumbo und UFirst, innert 24 Monaten eine virtuelle Verkaufsfläche zu etablieren, die dem Geschäftsmodell von Jumbo gerecht wird.

Unterdessen ist eine leistungsfähige E-Commerce-Plattform entstanden, die das Konzeptions- und Entwicklerteam von UFirst in zweiwöchigen Releases konstant optimiert und den Marktgegebenheiten anpasst.